Neuroonkologische Bildgebung

Neuro-Oncology Imaging Group
Klinik für Neuroradiologie
PD Dr. med. Dipl.-Phys. Daniel Paech

Die Arbeitsgruppe Neuroonkologische Bildgebung (Neuro-Oncology Imaging) beschäftigt sich mit der Entwicklung und klinischen Translation neuer MRT-Bildgebungstechniken sowie dem Einsatz artifizieller Intelligenz in der neuroradiologischen Diagnostik. Ziel der Arbeiten ist die Exploration neuer Kontrastmechanismen und diagnostischen Methoden bei neuro-onkologischen Fragestellungen, die zu einer verbesserten neuroradiologischen Diagnostik führen könnten. Hierbei sind funktionelle und metabolische Bildgebungstechniken von besonderem Interesse, da diese Ansätze Informationen über Stoffwechselprozesse und zelluläres Mikromilieu generieren, die mit konventionellen Techniken nicht zur Verfügung stehen.

Die interdisziplinären Forschungsprojekte basieren auf einer engen Kooperation mit den klinischen Kooperationspartnern, insbesondere der Klinik für Neurologie und der Klinik für Neurochirurgie sowie den Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen der medizinischen Informatik, angewandten Mathematik (beide Universität Bonn) und der MR Physik am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Ferner bestehen umfassende Kollaborationsarbeiten im Bereich der translationalen onkologischen Bildgebung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ).

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Glukose-verstärkte Magnetresonanztomographie bei einem Patienten mit histologisch gesichertem Glioblastom. a) T2-gewichtetes Bild, b) Gadoliniumverstärktes T1-gewichtetes Bild (GdCE-T1w), c) Fusion des GdCE-T1w-Bildes und des T1ρ-gewichteten dynamischen Glukose-verstärkten (DGEρ) Bildes bei 7 Tesla. In der Tumorregion sind erhöhte Glukosekonzentrationen abgrenzbar. Abbildung reproduziert von Nature Scientific Reports (open access): Schuenke, P., Paech, D., Koehler, C. et al. Fast and Quantitative T1ρ-weighted Dynamic Glucose Enhanced MRI. Sci Rep 7, 42093 (2017). https://doi.org/10.1038/srep42093

Methoden

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